Bad-Revolution: 4 Zero-Waste-Alternativen für dein Badezimmer
Bad-Revolution: 4 Zero-Waste-Alternativen für dein Badezimmer
Hand aufs Herz: Wenn du dich in deinem Badezimmer umschaust, wie viel Plastik siehst du? Von der Shampooflasche über die Zahnbürste bis hin zum Einwegrasierer – das Bad ist oft die Hochburg des Plastikmülls in unseren Wohnungen.
Aber keine Sorge, Zero Waste bedeutet nicht, dass du von heute auf morgen alles wegwerfen und neu kaufen musst. Es geht um kleine, smarte Tausche, die Spaß machen und dabei auch noch verdammt gut aussehen. Bist du bereit für deine persönliche Bad-Revolution? Hier sind 4 einfache Ideen, mit denen du dein Badezimmer nachhaltiger und stylischer gestaltest.
1. Upgrade für deine Seife: Refill statt Müll
Flüssigseife ist praktisch, aber die kleinen Plastikspender aus der Drogerie sind echte Müllproduzenten (und mal ehrlich: besonders schick sind sie meistens auch nicht).
Die Lösung ist ein klassisches Upcycling-Projekt: Schnapp dir eine leere, schöne Glasflasche – zum Beispiel von einem Gin, Sirup oder einer Limonade – und verpasse ihr mit einem unserer Seifenspender-Pumpköpfe ein neues Leben. Das sieht sofort nach Luxus-Spa aus!
Zum Befüllen musst du nicht ständig kleine Nachfüllbeutel kaufen. Es ist viel günstiger und ökologischer, direkt auf Vorrat zu setzen. Eine Dr. Bronner’s Nachfüllpackung hält ewig, ist biologisch abbaubar und du sparst über die Zeit eine Menge Verpackungsmüll.
2. Der DIY-Rohrreiniger: Power ohne Chemie
Verstopfte Abflüsse sind nervig. Aber bevor du zur Chemiekeule greifst, die das Wasser belastet und in aggressiven Plastikflaschen daherkommt, probier es mal mit Omas Hausmittel-Klassiker. Diese Kombination wirkt Wunder und kostet fast nichts.
So geht's:
- Gib ca. 4 Esslöffel Natron direkt in den Abfluss.
- Schütte eine halbe Tasse Essig hinterher.
- Lass es sprudeln und wirken (ca. 10–15 Minuten).
- Spüle mit heißem Wasser nach.
Damit du nicht ständig kleine Backpulver-Tütchen aufreißen musst (was wieder Müll erzeugt), lohnt sich eine Großpackung Natron. Die kommt meist in Papier verpackt und reicht für unzählige Putzaktionen im ganzen Haus.
3. Tschüss Wattepads, hallo Upcycling-Glas
Wegwerf-Wattepads sind ein klassisches "Wegwerfprodukt": Einmal benutzt, landen sie im Müll. Dabei gibt es eine so einfache Alternative, die sich perfekt in dein Upcycling-Konzept einfügt.
Nimm ein altes Marmeladen- oder Einmachglas (natürlich gut ausgespült und vom Etikett befreit). Das ist der neue Aufbewahrungsort für deine waschbare Abschminkpads.
Nach der Benutzung sammelst du sie einfach in einem kleinen Wäschenetz und wäschst sie mit der normalen Buntwäsche mit. Im Glas auf dem Badregal sehen die Stoffpads zudem viel wohnlicher und hochwertiger aus als die Plastikrolle aus dem Supermarkt.
4. Ein Rasierer für die Ewigkeit
Sind wir ehrlich: Die bunten Einwegrasierer aus Plastik sind weder scharf noch schön. Und sie produzieren Unmengen an Restmüll, da man sie oft nicht recyceln kann (Verbundstoffe).
Der "Gamechanger" für ein plastikfreies Bad ist ein klassischer Rasierhobel aus Metall. Das klingt im ersten Moment vielleicht altmodisch oder gefährlich, ist aber in der Anwendung super sanft zur Haut.
Das Beste daran? Du tauschst nur noch die kleine Metallklinge aus (die Cent-Beträge kostet und recycelbar ist). Optisch passt der glänzende Metall-Look perfekt neben deinen selbstgemachten Glas-Seifenspender. So wird aus dem Waschbeckenrand ein echtes Design-Statement.
Fazit: Einfach anfangen
Du musst nicht alle 4 Tipps sofort umsetzen. Such dir einen aus, der dich am meisten anspricht – vielleicht das Seifenspender-Projekt am nächsten Wochenende? – und leg einfach los. Jeder Schritt zählt!
Hast du noch weitere Zero-Waste-Hacks für das Badezimmer? Schreib es uns gerne in die Kommentare oder zeig uns dein Bad-Upcycling auf Instagram!
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